Beiträge von Hannes30001

    Hallo Sandschubser,

    zum Verständnis, hab ich vergessen -> die 4 Rohre sind im Erdreich isoliert aufgebaut und mit einem kathodischen Korrosionschutzes ausgerüstet.
    Die oberirdischen Rohrleitungen sind mit den unterirdichen Rohrleitungen über eine Trennfunkenstrecke verbunden.

    Die oberirdischen Rohrleitungen befinden sich dicht ander Fassade (Blechfassade) sie würden dann ca. 1m über Erdreich ins Gebäude gehen.
    Im Außen- und Innenbereich wären sie an den Fundamenterder angeschlossen bevor sie in den 2. Raum(Zone 1) gehen.

    Es stellt sich jetzt nur die Frage wie man den PA im EX-Bereich sieht.


    Zündfunkenfreiheit, selbstlockern usw. :gruebel:


    Ich wünsche euch allen ein schönes Wiehnachtsfest und falls wir uns nicht mehr hören auch einen Guten Rutsch ins neue Jahr :xmas: :xmas: :bia: :xmas:

    Hallo Günter,

    erst einmal danke für die Antwort.

    Es ist klar das, dass "einschleppen" verhindert werden muss. Es ist richtig, das es keine Ex-Bandrohrschellen in dem Sinne gibt.
    Aber die Fa. Dehn wirbt mit einer Bandrohrschelle für die Zone 1 ( ca. 84€/Stk. netto Liste, also ca. 45-50€/stk. EK) wo die Zündfunkenfreiheit bestätigt wird.

    Herstellererklärung: siehe Anhang

    Nun stelt sich mir die Frage ob eine Zündfunkenfreiheit noch bestätigt werden muss, wenn die Rohrleitungen die von Außen kommen, mehrfach im Nicht-Ex-Bereich am Gebäudeblitzschutz angebunden sind (z.B Fundamenterder).

    Beispliel:

    4 Rohrleitungen kommen aus dem Erdreich, gehen oberirdisch in ein Gebäude. -> Anbindung an den Blitzschutz des Gebäudes im Außenbereich
    die 4 Rohrleitungen sind dann theoretisch direkt am Gebäudeeintritt, im Gebäude (kein Ex-Bereich), miteinenander verbunden und werden auf den Fundamenterder gelegt.
    Die Rohrleitungen gehen weiter durch den 1. Raum in den 2. Raum wo sich der Ex-Bereich befindet (Z.B. Zone 1).
    So, im Ex-Bereich sind dann alle metallisch Gegenstände, die 4 Rohre, die Stapa-Installationsrohre, Stahlkonstrutionen usw. mit einander durch den PA verbunden.

    Rein theoretisch würde ja selbst ein direkter Blitzeinschlag, im Außenbereich, in die Rohrleitung, schon an 2 Stellen vor der Ex-Zone abgeleitet werden.
    Mit einer Spannungsverschleppen in der Ex-Zone durch die Installationsrohr (NYM-Instalation) ist wohl nicht zu rechnen.


    Jetzt die Frage:

    Muss eine Zündfunkenfreiheit und der Schutz gegen selbstlockern der Verbindungen in der Ex-Zone bewiesen/nachgewiesen werden?

    Reicht dann die Standart-Erdbandschelle?


    Wenn ich kalkuliere, werden dann ca. 150-200 Stk. von den Schellen benötigt. (50€x200Stk.=10.000€ das nur für bischen PA)

    MfG Hannes 30001

    Hallo zusammen,

    Ich habe da ein ähnliches Problem. Bei uns soll ein Ex-Bereich Zone 1, in einem Gebäude der Blitzschutzklasse 2, entstehen.

    Nun die Frage wie müssen die Installationsrohre für die E-Installation (Alu oder Stapa) an den PA angeschlossen werden?
    Reicht die "normale Erdbandschelle"oder muss es die EX-Version sein.

    Es werden in diesem Raum, div. Metallrohrleitungen von außen zugeführt. Im Außenbereich sind dies Leitungen an den Blitzschutz angeschlossen.

    Wird dann eine zusätzliche Verbindung der Rohrleitungen im Inneren des Gebäudes als Innerer Blitzschutz oder PA gewertet?
    Wird der Gebäudeeintritt oder der Raumeintritt gewertet?

    Z.B.
    Rohrleitungen sind im Außenbereich in den BS eingebunden ->
    Rohrleitungen kommen ins Gebäude durch Wand/Decke/Fußboden(noch kein Ex-Bereich) werden an den BS angebunden (innererer BS)->
    Rohrleitungen gehen durch Wand/Decke/Fußboden in Zone 1, Ex-Bereich, werden dort verbunden = örtlicher PA keine ATEX-Richtlinie?


    Ich danke euch schon einmal für die Hilfe.


    MfG Hannes 30001