Aktueller Ex-Normen-Stand (DE)

  • Eine kurze Auflistung der aktuellen wesentlichen Normen (ohne Gewähr) im aktuellen Stand. Die Jahreszahlen kennzeichnen die Veröffentlichung der deutschen Ausgabe (wird ständig aktualisiert).


    1. Allgemeiner Explosionsschutz

    • EN IEC 60079-0:2018 Explosionsgefährdete Bereiche - Teil 0: Betriebsmittel - Allgemeine Anforderungen
    • EN 60079-1:2014 Explosionsgefährdete Bereiche - Teil 1: Geräteschutz durch druckfeste Kapselung "d"
    • EN 60079-2:2014 Explosionsgefährdete Bereiche - Teil 2: Geräteschutz durch Überdruckkapselung "p"
    • EN 60079-5:2015 Explosionsgefährdete Bereiche - Teil 5: Geräteschutz durch Sandkapselung "q"
    • EN 60079-6:2015 Explosionsgefährdete Bereiche - Teil 6: Geräteschutz durch Flüssigkeitskapselung „o“
    • EN 60079-7:2015 Explosionsgefährdete Bereiche - Teil 7: Geräteschutz durch erhöhte Sicherheit „e“
    • EN 60079-10-1:2015 Explosionsgefährdete Bereiche, Teil 10-1: Einteilung der Bereiche – Gasexplosionsgefährdete Bereiche
    • EN 60079-10-2:2015 Explosionsgefährdete Bereiche, Teil 10-2: Einteilung der Bereiche, Staubexplosionsgefährdete Bereiche
    • EN 60079-11:2012 Explosionsgefährdete Bereiche - Teil 11: Geräteschutz durch Eigensicherheit "i“
    • EN 60079-13:2017 Explosionsfähige Atmosphäre - Teil 13: Schutz von Einrichtungen durch einen überdruckgekapselten Raum „p“ und einen fremdbelüfteten Raum „v“
    • EN 60079-14:2014 Explosionsgefährdete Bereiche - Projektierung, Auswahl und Errichtung elektrischer Anlagen
    • EN IEC 60079-15:2019 Explosionsfähige Atmosphäre - Teil 15: Geräteschutz durch Zündschutzart "n"
    • EN 60079-17:2014 Explosionsgefährdete Bereiche - Teil 17: Prüfung und Instandhaltung elektrischer Anlagen
    • EN 60079-18:2015 + A1:2017 Explosionsgefährdete Bereiche - Teil 18: Geräteschutz durch Vergusskapselung "m"
    • EN 60070-19:2011 + A1:2015 Explosionsgefährdete Bereiche - Gerätereparatur, Überholung und Regenerierung
    • EN 60079-20-1:2010 Explosionsfähige Atmosphären, Teil 20-1: Stoffliche Eigenschaften zur Klassifizierung von Gasen und Dämpfen, Prüfmethoden und Daten
    • EN 60079-25:2010 / AC:2013 Explosionsfähige Atmosphäre, Eigensichere Systeme
    • EN 60079-26:2015 Explosionsgefährdete Bereiche - Teil 26: Betriebsmittel mit Geräteschutzniveau (EPL) Ga
    • EN 60079-28:2015 Explosionsgefährdete Bereiche - Teil 28: Schutz von Geräten und Übertragungssystemen, die mit optischer Strahlung arbeiten
    • EN 60079-29-1:2017 Explosionsfähige Atmosphäre, Teil 29-1: Gasmessgeräte, Anforderungen an das Betriebsverhalten von Geräten für die Messung brennbarer Gase
    • EN 60079-29-2:2015 Explosionsfähige Atmosphäre, Teil 29-2: Gasmessgeräte, Auswahl, Installation, Einsatz und Wartung von Geräten für die Messung von brennbaren Gasen und Sauerstoff
    • EN 60079-29-3:2015 Explosionsfähige Atmosphäre, Teil 29-3: Gasmessgeräte, Leitfaden zur funktionalen Sicherheit von ortsfesten Gaswarnsystemen
    • EN 60079-29-4:2010 Explosionsfähige Atmosphäre, Teil 29-4: Gasmessgeräte, Anforderungen an das Betriebsverhalten von Geräten mit offener Messstrecke für die Messung brennbarer Gase
    • EN 60079-30-1:2017 Elektrische Widerstands-Begleitheizungen - Allgemeine Anforderungen und Prüfanforderungen
    • EN 60079-30-2:2017 Elektrische Widerstands-Begleitheizungen - Anwendungsleitfaden für Entwurf, Installation und Instandhaltung
    • EN 60079-31:2014 Explosionsgefährdete Bereiche, Teil 31: Geräte-Staubexplosionsschutz durch Gehäuse "t"
    • EN 60079-32-2:2015 Explosionsgefährdete Bereiche, Teil 32-2: Elektrostatische Gefährdungen - Prüfverfahren
    • EN ISO/IEC 80079-34:2020 Explosionsgefährdete Bereiche - Teil 34: Anwendung von Qualitätsmanagementsystemen für die Herstellung von Ex-Produkten
    • ISO/IEC 80079-34:2018 Explosive atmospheres - Part 34: Application of quality management systems for Ex Product manufacture
    • EN 60079-35-2:2012 Kopfleuchten für die Verwendung in schlagwettergefährdeten Grubenbauen - Gebrauchstauglichkeit und andere sicherheitsrelevante Themen
    • EN ISO 80079-36:2016 Explosionsfähige Atmosphären – Teil 36: Nicht-elektrische Geräte für den Einsatz in explosionsfähigen
      Atmosphären – Grundlagen und Anforderungen
    • EN ISO 80079-37:2016 Explosionsfähige Atmosphären – Teil 37: Nicht-elektrische Geräte für den Einsatz in explosionsfähigen Atmosphären – Schutz durch konstruktive Sicherheit „c“, Zündquellenüberwachung „b“, Flüssigkeitskapselung „k“
    • EN ISO 80079-38:2017-10 Explosionsfähige Atmosphären - Teil 38: Geräte und Komponenten in explosionsfähigen Atmosphären in untertägigen Bergwerken
    • EN 50303:2000 Kat. 1 - Betriebsmittel unter Tage
    • EN 50628:2016 (VDE 0118-10:2016) Errichten elektrischer Anlagen im Bergbau unter Tage
    • DIN VDE 0105-111:2019 Betrieb von elektrischen Anlagen Teil 111: Besondere Festlegungen für den Bergbau unter Tage


    2. Allgemeine Normen mit Bezug zum Explosionsschutz

    • EN 1127-1:2019 Explosionsfähige Atmosphären, Explosionsschutz - Teil 1: Grundlagen und Methodik
    • EN 1127-2:2014 Explosionsfähige Atmosphären, Explosionsschutz - Teil 2: Grundlagen und Methodik in Bergwerken
    • EN 50495:2010 Sicherheitseinrichtungen für den sicheren Betrieb von Geräten im Hinblick auf Explosionsgefahren
    • EN 60204-1:2018 Sicherheit von Maschinen – Elektrische Ausrüstung von Maschinen Teil 1: Allgemeine Anforderungen
    • EN 60529:1991 + A1:2000 + A2:2013 Schutzarten durch Gehäuse (IP-Code)
    • EN 61010-1:2010 + A1:2019 + A1:2019/AC:2019 Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte Teil 1: Allgemeine Anforderungen


    3. Eine Auswahl besonderer mechanischer Betriebsmittel

    • EN 14591-1:2004 + Berichtigung 2006 Explosionsschutz in untertägigen Bergwerken, Schutzsysteme, Teil 1: 2-bar-Wetterbauwerk
    • EN 14591-2:2007 Explosionsschutz in untertägigen Bergwerken, Schutzsysteme, Teil 2: Passive Wassertrogsperren
    • EN 14591-4:2007 Explosionsschutz in untertägigen Bergwerken, Schutzsysteme, Teil 4: Automatische Explosionslöschanlagen für Teilschnitt-Vortriebsmaschinen
    • EN 14460:2018 Explosionsfeste Geräte
    • EN 14983:2007 Explosionsschutz in untertägigen Bergwerken, Geräte und Schutzsysteme für die Absaugung von Grubengas
  • Im Oktober 2007 wurde die Norm EN 60079-28:2007 "Betriebsmittel mit optischer Strahlung" mit den Anforderungen an Betriebsmittel zum Einsatz in der Zone 0 überarbeitet und es sind die Anforderungen an Geräte, die mit optischer Strahlungen arbeiten (z.B. LWL) herausgekommen.

  • Im Dezember 2007 wurde die neue deutsche Norm VDE 0118 Teil 1und Teil 2 veröffentlicht. Der Teil 3 ist in die Teile 1 und 2 eingebaut und somit entfallen. Die Norm wurde als Vor-Norm veröffentlicht!

  • Im Februar 2008 wurde die EN 60079-19 zur Gerätereparatur, Überholung und Regenerierung von elektrischen Betriebsmitteln veröffentlicht. Sie gilt im Normalfall nicht für die Instandhaltung.

  • Einführung zur EN 60079-17:2007 Explosionsfähige Atmosphäre - Teil 17: Prüfung und Instandhaltung elektrischer Anlagen

    Dieser Teil der Normenreihe DIN EN 60079 (VDE 0165-10) ist für Betreiber vorgesehen und behandelt nur die Gesichtspunkte, die direkt auf die Prüfung, Wartung und Instandsetzung von elektrischen Anlagen bezogen sind, die in explosionsgefährdeten Bereichen installiert sind, bei denen die Explosionsgefahr durch brennbare Gase, Dämpfe, Nebel, Stäube, Fasern oder Flocken verursacht werden kann.

    Er enthält weder die allgemeinen Anforderungen an elektrische Anlagen noch diejenigen an die Prüfung und Zertifizierung elektrischer Geräte.

    Für die Norm ist das DKE/K 235 "Errichten elektrischer Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen" zuständig.


    Anwendungsbeginn

    Im Mai 2008 wurde die EN 60079-17 (VDE 0165-10-1) veröffentlicht.


    Änderungen
    Gegenüber DIN EN 60079-17 (VDE 0165-10-1):2004-06 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
    a) Integration der Anforderungen für den Staub-Explosionsschutz; dies beinhaltet die Einführung der Gerätegruppe III;
    b) Berücksichtigung der Geräteschutzniveaus (EPLs);
    c) Aufnahme eines neuen Anhangs B "Kenntnisse, Fachkunde und Kompetenzen der 'verantwortlichen Personen’, der 'fachkundigen Person mit leitender Funktion’ und des 'ausführenden Personals’";
    d) Einbeziehung der IEC 60079-19 für Reparatur und Überholung;
    e) Aufnahme der Tabelle 4 mit dem Prüfplan für Ex "tD“ Installationen;
    f) Ersatz des Begriffs aBetriebsmittel“ durch "Gerät".

  • Einführung zur EN 60079-1:2007 Explosionsfähige Atmosphäre - Teil 1: Geräteschutz durch druckfeste Kapselung "d"

    Die Norm enthält die besonderen Anforderungen für die Bauart und die Prüfung elektrischer Betriebsmittel in der Zündschutzart Druckfeste Kapselung "d", die für die Verwendung in gasexplosionsgefährdeten Bereichen bestimmt sind.

    Für die Norm ist das DKE/K 241 "Schlagwetter- und explosionsgeschützte elektrische Betriebsmittel" zuständig.


    Anwendungsbeginn

    Im April 2008 wurde die neue Ausgabe der EN 60079-1 veröffentlicht. Die "alte" Ausgabe darf noch bis zum 1. Juli 2010 angewendet werden.


    Änderungen

    Gegenüber EN 60079-1:2004 enthält die EN 60079-1:2007 die folgenden wesentlichen technischen Unterschiede:

    a) Änderungen in Abschnitt 5 bezüglich der Kennzeichnung und der Anforderungen für den sicheren Gebrauch, wenn die Maße eines zünddurchschlagsicheren Spaltes von dem betreffenden Mindest- oder Höchstmaß abweichen;

    b) Änderungen in Tabelle 1 bezüglich der größten Spaltweite für ebene, zylindrische oder zusammengesetzte Spalte;

    c) Änderungen in Tabelle 4 bezüglich der Anforderungen für konische Gewindespalte;

    d) Änderungen in Abschnitt 10 mit Bezug auf die Volumenbegrenzungen und Prüfbedingungen in Verbindung mit Atmungs- und Entwässerungseinrichtungen;

    e) Änderungen in Abschnitt 11 zu den Anforderungen für Verschlüsse, zugehörige Bohrungen und Verschlusselemente;

    f) Änderungen in Abschnitt 12 bezüglich Beschränkungen für Werkstoffe mit Zink und Zinkverbindungen;

    g) Änderungen in Tabelle 5 bezüglich der Bedingungen zur Ermittlung der maximalen Oberflächentemperatur;

    h) Änderungen in Abschnitt 15 in Bezug auf die Bestimmung des Explosionsdrucks (Bezugsdruck);

    i) Änderungen in Tabelle 6 bezüglich der Reduzierung der Länge eines Gewindespaltes für die Prüfung auf Zünddurchschlagsicherheit;

    j) Änderungen in Tabelle 7 bezüglich der Prüffaktoren für die Druckerhöhung oder die Erweiterung des Prüfspaltes (i E );

    k) Änderungen in Tabelle 8 bezüglich der Mindestabstände von Hindernissen zu druckfesten Flanschöffnungen;

    l) Änderungen in Abschnitt 19 bezüglich der Prüfungen für druckfeste Kapselung;

    m) Änderungen in Abschnitt 20 bezüglich der Tabellen für Achtung- und Warnhinweise;

    n) Änderungen in Anhang C bezüglich der zusätzlichen Anforderungen an druckfeste Einführungen;

    o) Änderungen in Anhang D bezüglich der Ex-Komponentenbescheinigungen von druckfesten Leergehäusen;

    p) ein neuer Anhang F für die mechanischen Eigenschaften von Schrauben und Muttern hinzugefügt;

    q) ein neuer Anhang G für die Geräteschutzniveaus für Ex-Betriebsmittel hinzugefügt.

  • Im Februar 2008 wurde die Revision der DIN EN 1127-1 (EN 1127-1:2007) veröffentlicht. Gegenüber DIN EN 1127-1:1997 wurden folgende Änderungen vorgenommen:

    a) Begriffe im Abschnitt 3 an die Definitionen in DIN EN 13237 und in den zugehörigen EG-Richtlinien angepasst;
    b) die Abschnitte 6.3.2 und 6.3.3 in neuen informativen Anhang B "Einteilung der Zonen für Gase/Dämpfe und für Stäube" aufgenommen;
    c) Verzeichnis „Literaturhinweise" aufgenommen;
    d) gesamtes Dokument redaktionell überarbeitet und dabei alle Verweisungen aktualisiert.

  • Im August wurden mehrere Normen runderneuert:


    A. EN 60079-29-1:2007 Explosionsfähige Atmosphäre, Gasmessgeräte, Anforderungen an das Betriebsverhalten von Geräten für die Messung brennbarer Gase
    Dieser Teil der Reihe IEC 60079-29 enthält die allgemeinen Anforderungen an Bauweise, Prüfung und Betriebsverhalten und beschreibt die Prüfverfahren für tragbare, transportable und ortsfeste Geräte für die Detektion und Messung der Konzentration brennbarer Gase oder Dämpfe in der Luft. Die Geräte oder Teile von ihnen sind zur Benutzung in explosionsgefährdeten Bereichen (siehe 3.1.8 ) und in schlagwettergefährdeten Bergwerken vorgesehen.


    Diese Europäische Norm ersetzt EN 61779-1:2000 + A11:2004, EN 61779-2:2000, EN 61779-3:2000, EN 61779-4:2000 und EN 61779-5:2000. Die ersetzten Normen dürfen noch bis zum 1. Nov. 2010 angewendet werden. Die wesentlichen Änderungen gegenüber der Normenreihe EN 61779 sind im Folgenden aufgelistet:

    a) Normen zusammengefasst;

    b) 4.2.3 (Alarm- oder Ausgangssignale) wurde verändert, um sicherzustellen, dass Alarmvorrichtungen nicht außerhalb des Messbereichs eingestellt werden können und dass Anforderungen für die Deaktivierung von Alarmvorrichtungen gestellt werden;

    c) 4.2.7 (Eigenständiges Gasmessgerät zum Betrieb mit separaten Steuereinheiten) wurde hinzugefügt, um eine eigenständige Bewertung von Gasmessgeräten mit einem industrieüblichen Ausgangssignal zu erlauben;

    d) 4.2.8 (Separate Steuereinheiten zum Betrieb mit eigenständigen Gasmessgeräten) wurde hinzugefügt, um eine eigenständige Bewertung von Steuereinheiten zu erlauben, die ein industrieübliches Eingangssignal verwenden;

    e) 4.2.9 (Softwaregesteuerte Geräte) wurde zur verbesserten Bewertung von Software zum Dokument hinzugefügt. Der hinzugefügte Text basiert auf den Leitlinien und Anforderungen der DIN EN 50271;

    f) 5.2.1.1 wurde verändert und verlangt nun zwei Geräte, bei denen die Mittenwellenlänge der optischen Filter an der unteren und an der oberen Grenze der Spezifikation liegt;

    g) 5.2.1.2 wurde verändert, um zu erlauben, dass die Reihenfolge der Prüfungen innerhalb eines Blocks nach dem Ermessen des Prüflabors ausgeführt wird;

    h) 5.3.11 (Optionen der Datenübertragung) wurde hinzugefügt, um sicherzustellen, dass die Prüfungen mit maximalen Datenraten ausgeführt werden;

    i) 5.3.12 (Gaswarngeräte als Teil von Systemen) wurde hinzugefügt, um sicherzustellen, dass die Prüfungen mit maximalen Datenraten ausgeführt werden;

    j) 5.4.6 (Alarmschwelle(n)) wurde verändert, um Alarme, die bei abnehmenden Konzentrationen aktiviert werden, einzuschließen;

    k) 5.4.10 (Strömungsgeschwindigkeit) wurde verändert, um Prüfungen bei 3 m/s und 6 m/s einzuschließen;

    l) 5.4.16 (Einstellzeit) wurde verändert, um bei den Prüfanforderungen für Gruppe - II - Geräte mit einer Anzeige des Volumenanteils bis zu 100 % der UEG die Abklingzeit auszuschließen;

    m) 5.4.18 (Betrieb in hohen Gaskonzentrationen oberhalb des Messbereichs) wurde verändert, um die Reihenfolge der Prüfungen zu definieren;

    n) Anhang A (Anforderungen an das Betriebsverhalten) wurde umfassend verändert. Die Tabelle der Gase/Dämpfe wurde entfernt und der Anhang wurde durch die Anforderungen an das Betriebsverhalten der Teile 2 bis 5 der Reihe DIN EN 61779 ersetzt. Zusätzlich wurden, wo angemessen, Anforderungen an das Betriebsverhalten der Teile 2 bis 5 der Reihe DIN EN 61779 angepasst, um Konsistenz herzustellen. Die Änderungen wurden vorgenommen, um die Teile 1 bis 5 der Reihe DIN EN 61779 zu einer einzigen Norm zusammenzufassen.


    B. EN 60079-2:2007 Explosionsfähige Atmosphäre, Geräteschutz durch Überdruckkapselung "p"
    Die "alten" Normen dürfen noch bis zum 1. Nov. 2010 angewendet werden.


    Gegenüber DIN EN 60079-2 (VDE 0170/0171-301):2005-02 und DIN EN 60079-2 Berichtigung 1 (VDE 0170/0171-301 Berichtigung 1):2006-09 wurden folgende Änderungen vorgenommen:

    a) Einführung des „Geräteschutzniveau-Konzeptes“ – siehe Anhang H;

    b) 3.13 Streichung des Bezugs auf „Raum“ in der Definition der Überdruckkapselung;

    c) 5.3.3 Einschränkung auf Typ px;

    d) 5.3.3 Hinzufügung eines Warnhinweises für Typ pz und Typ py für Deckel, die ohne Werkzeug geöffnet werden können;

    e) 7.6 die Formulierung „Für Typ px“ wurde an den Anfang des Unterabschnitts verschoben, um klarzustellen, dass 7.6 nur für Typ px gilt;

    f) 7.7 c) Klarstellung, dass das Etikett die Spülzeit und den Druck/Durchfluss vorschreiben soll;

    g) 18.7 fasst Kennzeichnungsanforderungen aus dem gesamten Dokument im Abschnitt „Kennzeichnung“ zusammen.


    C. EN 60079-5:2007 Explosionsfähige Atmosphäre, Geräteschutz durch Sandkapselung "q"
    Die EN 50017 wird durch diese Norm ersetzt, darf aber noch bis zum 1. Nov. 2010 angewendet werden.


    Gegenüber DIN EN 50017 (VDE 0170/0171-4):2000-02 wurden folgende Änderungen vorgenommen:

    a) Alle Anforderungen an die Drittzertifizierung wurden entfernt;
    b) Anforderungen an äußere Anschlüsse wurden hinzugefügt;
    c) alle Anforderungen an Kabel- und Leitungseinführungen wurden gestrichen, soweit sie in die IEC 60079-0 überführt wurden;
    d) Einführung spezieller Anforderungen an Zellen und Batterien;
    e) hinzugefügte Korrekturen für geforderte Fehler bei sicherungsgeschützten Betriebsmitteln;
    f) hinzugefügte Anforderungen an Anleitungen.

  • Im Juli 2008 wurde die EN 60079-29-2:2007 Explosionsfähige Atmosphäre, Gasmessgeräte, Auswahl, Installation, Einsatz und Wartung von Geräten für die Messung von brennbaren Gasen und Sauerstoff, veröffentlicht. Sie ersetzt die EN 50073, die noch bis zum 1. Nov. 2010 angewendet werden darf.


    Gegenüber DIN EN 50073 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
    a) Inhalt neu strukturiert und nach unterschiedlichen Anwendungen gegliedert;
    b) alle notwendigen Schritte von Bedarf einer Gasdetektion bis zu deren Instandhaltung abgedeckt.

  • Im Oktober 2008 gab es in Deutschland zwei Berichtigungen:

    - EN 60079-17 nur administrative Änderungen
    - EN 60079-19 zur Instandsetzung von elektrischen Betriebsmitteln, hier sind wesentliche Änderungen in Details vorhanden:


    In EN 60079-19 (VDE 0165-20-1):2008-02 sind aufgrund von Übersetzungsdifferenzen folgende Korrekturen vorzunehmen:
    Seite 22, 5.3.1.2 "Zünddurchschlagsichere Spalte“
    Ersetze im Absatz (b) vorletzte Spalte "Vergießen“ durch "Ausbuchsen“. Der letzte Satz liest sich dann: "Die Zugabe von Metall kann in Form von galvanischer Oberflächenbehandlung, Ausbuchsen oder Schweißen erfolgen, jedoch werden Metallspritzverfahren mit einer Haftfestigkeit unter 40 MPa nicht empfohlen.“
    Seite 22, 5.3.3 aAchsen und Gehäuse“
    Ersetze in der zweiten Zeile "Vergießen“ durch "Ausbuchsen“. Der erste Satz liest sich dann: "Achsen und Lagergehäuse, einschließlich zünddurchschlagsicherer Spalte, können durch galvanische Oberflächenbehandlung, Metallspritzverfahren, Ausbuchsen oder Schweißverfahren (außer MMA) regeneriert werden.“
    Zur Anpassung an die bisherigen Veröffentlichungen werden die Anhänge A und B neu formuliert.

  • Einführung zur EN 60079-27:2008 Explosionsfähige Atmosphäre - Teil 27: Konzept für eigensichere Feldbussysteme (FISCO)

    Die Norm enthält die Anforderungen an Geräte, Systeme und die Errichtungspraxis bei der Anwendung des Fieldbus Intrinsically Safe Concept (FISCO). Sie basiert auf den Konzepten von Manchester-kodierten busgespeisten Systemen, die in Übereinstimmung mit IEC 61158-2, dem "physical layer standard" für Feldbus-Installationen, gestaltet sind.

    Die konstruktiven Anforderungen und die Errichtungsanforderungen an FISCO-Geräte und -systeme sind in IEC 60079-11, IEC 60079-14 und IEC 60079-25 festgelegt, soweit sie nicht in dieser Norm modifiziert werden. Ein Teil eines Feldbus-Gerätes kann nach jeder der Explosionsschutzmethoden, die in IEC 60079-0 aufgeführt sind, ausgeführt sein, jeweils geeignet für den Einsatz in der vorgesehenen Zone. Unter diesen Umständen sind die Anforderungen dieser Norm nur auf die Teile des Gerätes anwendbar, die direkt an die eigensichere Bushauptleitung oder die Stichleitungen angeschlossen sind.

    Für die Norm ist das DKE/K 241 "Schlagwetter- und explosionsgeschützte elektrische Betriebsmittel" zuständig.


    Anwendungsbeginn

    Im Dezember 2008 wurde die EN 60079-27 Explosionsfähige Atmosphäre -Teil 27: Konzept für eigensichere Feldbussysteme (FISCO) (IEC 60079-27:2008);Deutsche Fassung EN 60079-27:2008 geändert.


    Änderungen
    Gegenüber DIN EN 60079-27:2006-09 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
    a) die FNICO-Anforderungen wurden durch Anforderungen für ein "ic" FISCO-System ersetzt.

  • EN 60079-14:2008 Explosionsfähige Atmosphäre - Teil 14: Projektierung, Auswahl und Errichtung elektrischer Anlagen


    Anwendunsgbeginn

    Im Mai 2009 wurde die neue Errichtungsbestimmung für elektrische Anlagen veröffentlicht:

    In dieser Ausgabe der DIN EN 60079-14 wurde der Sachinhalt der DIN EN 61241-14 ohne sachliche Änderungen integriert. Die formellen europäischen Voraussetzungen zur Zurückziehung der DIN EN 61241-14 sind nicht erfüllt. Diese sollte aber nicht mehr angewendet werden.

    Daneben darf DIN EN 60079-14 (VDE 0165-1):2004-07 noch bis 2011-07-01 angewendet werden.


    Änderungen

    Gegenüber DIN EN 60079-14 (VDE 0165-1):2004-07 wurden folgende Änderungen vorgenommen:

    a) Ausbildung, Fertigkeiten und Befähigungen der "verantwortlichen Personen" und "Handwerker" werden in Anhang F erläutert.

    b) Geräteschutzniveaus (EPL) wurden eingeführt und im neuen informativen Anhang I erläutert.

    c) Anforderungen für staubexplosionsgefährdete Bereiche wurden aus IEC 61241 14 übernommen

  • Einführung zur EN 13463-1:2009 Nicht-elektrische Geräte für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen - Teil 1: Grundlagen und Anforderungen

    In dieser Norm sind grundsätzliche Anforderungen an Konstruktion, Bau, Prüfung und Kennzeichnung von nicht-elektrischen Geräten festgelegt, die für den Einsatz in durch Gase, Dämpfe, Nebel oder Stäube gebildeten explosionsgefährdeten Bereichen in Luft bestimmt sind. Derartige atmosphärische Bedingungen können auch im Inneren der Geräte herrschen. Als Folge der Schwankungen von Innenbetriebsdruck und/oder -temperatur der Geräte kann darüber hinaus die Außenatmosphäre durch natürliche Lüftung in das Geräteinnere gelangen.

    Die Norm wird für die spezifischen Zündschutzarten durch weitere Normen der Reihe DIN EN 13463 ergänzt. Kernstück der Norm und der Folgeteile der Normenreihe DIN EN 13463 ist eine Zündgefahrenbewertung zum Abschätzen der potenziellen Zündquellen von mechanischen (nicht-elektrischen) Geräten und der Bedingungen, unter denen sie wirksam werden können. Darin besteht auch der grundlegende Unterschied zu Normen für explosionsgeschützte elektrische Geräte.

    Die Norm enthält zahlreiche Anhänge zu Themen, wie zum Beispiel Kategorien-Festlegung, Erläuterungen und Beispiele zur Zündgefahrenbewertung, Schlagfestigkeitsprüfung und Betrachtungen zur Fehlanwendung von Geräten.

    Die Europäische Norm wurde in der CEN/TC 305/WG 2 "Geräte für den Einsatz in explosionsgefährdeten Atmosphären" unter deutscher Mitwirkung des Arbeitsausschusses NA 095-02-02 AA "Betriebsmittel zur Verwendung in explosionsfähigen Atmosphären" im NASG erstellt.


    Anwendunsgbeginn

    Im Juli 2009 ist die EN 13463-1:2009 "Nicht-elektrische Geräte für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen – Teil 1: Grundlagen und Anforderungen" als Weißdruck erschienen. Sie ersetzt ohne Übergangsfrist die ältere Ausgabe von 2002.


    Änderungen
    Gegenüber DIN EN 13463-1:2002-04 und DIN EN 13463-1 Berichtigung 1:2003-06, wurden folgende Änderungen vorgenommen:

    a) Berichtigung eingearbeitet;

    b) Aufnahme neuer Begriffe und geringfügige Veränderungen von Definitionen der Zündquellen zur Verbesserung der Zündquellenbewertung;

    c) Aufnahme der Tabellen 1 und 2 zu Explosionsgruppen, um dem Anwender zusätzliche Informationen zu geben, ohne die Anforderungen zu ändern;

    d) Berücksichtigung der Zündquellen, die durch Fehlgebrauch entstehen;

    e) Reduzierung der Anforderungen für Kategorie 1, um mit den Normen der Elektrotechnik übereinzustimmen (es entsteht hierdurch jedoch keine Sicherheitslücke);

    f) Zusätzlicher Text über heiße Oberflächen zur Unterstützung des Anwenders dieser Europäischen Norm und Aufnahme von Anforderungen für kleine Oberflächen (um mit den Normen der Elektrotechnik übereinzustimmen) und eingeschlossener Volumen;

    g) Aufnahme einer TX-Kennzeichnung;

    h) Zusätzliche Angaben zu Flammen und heißen Gasen;

    i) Zusätzliche technische Angaben (Energiegrenzen für potentielle Zündquellen zur technischen Unterstützung des Anwenders der Norm basierend auf einer Vorgabe des Ständigen Ausschusses) und Prüfverfahren für Bergbaugeräte;

    j) Komplette Auflistung der Zündquellen plus zusätzlichem Text bez. elektrostatischer Phänomene, um den Anwender der Norm für den Ablauf der Zündquellenbewertung zu unterstützen;

    k) zusätzliche Anforderungen im Falle von häufige Entladungen, welche in besonderen Fällen in höhere Anforderungen resultieren können;

    l) Zusätzliche Angaben zu lichtdurchlässigen Teilen, um bei der Entscheidung über notwendige Prüfungen zu helfen;

    m) Zusätzliche Informationen zur Bestimmung der Oberflächentemperatur und zur Prüfung einer Schutzbeschichtung, um weitere technische Lösungen möglich zu machen;

    n) Dokumentation und Bedienungsanleitung: Zusätzliche Informationen für den Betreiber/Anwender;

    o) Anhang C (informativ) zu Beispielen von Zündgefahrenbewertungen wurde hinzugefügt, um den Anwender dieser Norm zu unterstützen.


    Anmerkung des Verfassers
    Das informative Beispiel der Zündgefahrenbewertung aus der alten Norm war eindeutig zu knapp gehalten, das neue informative Beispiel der aktuellen Ausgabe geht für meinen Geschmack deutlich über das Ziel hinaus und wird damit relativ schwer lesbar. Wir werden bis auf weiteres bei unserer Vorgehensweise mit unserer eigenen ZGB bleiben.

  • EN 1710:2005+A1:2008 Geräte und Komponenten für den Einsatz in schlagwettergefährdeten Bereichen von untertägigen Bergwerken


    Anwendungsbeginn

    Im April 2008 ist die Änderung A1 zur EN 1710 veröffentlicht worden.


    Wenn jemand nicht unbedingt die neue Norm haben möchte, lohnt sich ein Neukauf nur bedingt. Es ist die Anpassung an die MRL 2006/42/EG vorgenommen worden.

  • EN 1127-2:2002+A1:2008 Explosionsfähige Atmosphären - Explosionsschutz - Teil 2: Grundlagen und Methodik in Bergwerken


    Anwendungsbeginn

    Im April 2008 ist die Änderung A1 zur EN 1127-2 veröffentlicht worden.


    Wenn jemand nicht unbedingt die neue Norm haben möchte, lohnt sich ein Neukauf nur bedingt. Es ist im wesentlichen die Anpassung an die MRL 2006/42/EG vorgenommen worden.

  • Einführung zur DIN VDE 0118-1:2010-0 Errichten elektrischer Anlagen im Bergbau unter Tage - Teil 1: Allgemeine Festlegungen

    Die Norm DIN VDE 0118-1 (VDE 0118-1) enthält Sicherheitsanforderungen für zu errichtende elektrische Anlagen und Betriebsmittel, die Norm DIN VDE 0118-2 (VDE 0118-2) Zusatzfestlegungen für bestimmte Anlagen und Betriebsmittel.

    Die Normen gelten zusammen für das Errichten von elektrischen Anlagen im Bergbau unter Tage und von elektrischen Anlagen und von Teilen elektrischer Anlagen über Tage, die bei Untrennbarkeit der Arbeits- und Betriebsvorgänge funktionell und sicherheitstechnisch mit dem Untertagebetrieb unmittelbar zusammenhängen.

    Für die Normen ist das DKE/K 238 "Errichten elektrischer Anlagen im Bergbau unter Tage" zuständig.


    Einführung zur DIN VDE 0118-2:2010-02 Errichten elektrischer Anlagen im Bergbau unter Tage - Teil 2: Zusatzfestlegungen

    Diese Norm regelt Zusatzfestlegungen für bestimmte Anlagen und Betriebsmittel. Sie gilt zusammen mit DIN VDE 0118 1 (VDE 0118-1) für das Errichten von elektrischen Anlagen im Bergbau unter Tage und von elektrischen Anlagen und von Teilen elektrischer Anlagen über Tage, die bei Untrennbarkeit der Arbeits- und Betriebsvorgänge funktionell und sicherheitstechnisch mit dem Untertagebetrieb unmittelbar zusammenhängen.

    Zuständig ist das K 238 "Errichten elektrischer Anlagen im Bergbau unter Tage" der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE.


    Anwendungsbeginn und Änderungen

    Im Februar 2010 wurde die Vornorm ohne wesentliche inhaltliche Änderung in eine Norm umgesetzt.

  • Einführung zur EN 60079-10-2:2009 Explosionsfähige Atmosphäre - Teil 10-2: Einteilung der Bereiche - Staubexplosionsgefährdete Bereiche

    Dieser Teil von IEC 60079 befasst sich mit der Erkennung und Einteilung von Bereichen, in denen explosionsfähige Staubatmosphären und Ablagerungen brennbarer Stäube auftreten, um die richtige Auswahl von Geräten zum Einsatz in solchen Bereichen zu erlauben.

    Explosionsfähige Staubatmosphären und Ablagerungen brennbarer Stäube werden in dieser Norm getrennt behandelt. In Abschnitt 4 wird die Bereichseinteilung für explosionsfähige Staubwolken beschrieben unter Berücksichtigung von Staubablagerungen als einer möglichen Freisetzungsquelle. Gefährdungen durch die Entzündung von Staubablagerungen werden in Abschnitt 7 beschrieben.

    Die Beispiele in dieser Norm beruhen auf einem System von wirksamen Reinigungsmaßnahmen, welches in der Anlage durchgeführt wird, damit ein Anwachsen von Staubablagerungen verhindert wird. Gibt es keine wirksamen Reinigungsmaßnahmen, ist bei der Bereichseinteilung die mögliche Bildung explosionsfähiger Staubwolken von Staubablagerungen eingeschlossen. Die Grundaussagen der Norm können auch angewendet werden, wenn brennbare faserförmige Fasern oder Flocken eine Gefahr verursachen können.

    Diese Norm ist dafür bestimmt, dort angewendet zu werden, wo ein Risiko durch explosionsfähige Staubatmosphären oder brennbare Staubablagerungen unter normalen atmosphärischen Bedingungen vorhanden sein kann.

    Zuständig ist das K 235 "Errichten elektrischer Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen" der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE.


    Anwendungsbeginn

    Im März 2010 wurde die Norm veröffentlicht. Sie ersetzt die EN 61241-10.


    Änderungen

    Gegenüber DIN EN 61241-10 (VDE 0165-102):2005-04 wurden folgende Änderungen vorgenommen:

    a) die von Staub ausgehenden Gefahren sind klargestellt worden;

    b) Staubgruppen sind eingeführt worden;

    c) Anhang D, der die Geräteschutzniveaus (EPLs) erklärt, ist hinzugefügt worden;

    d) die übliche Ausdehnung von Zone 22 jenseits von Zone 21 ist von 1 m auf 3 m erweitert worden.

  • Einführung zur EN 60079-0:2009 Explosionsfähige Atmosphäre - Teil 0: Geräte - Allgemeine Anforderungen

    Dieser Teil von IEC 60079 legt die allgemeinen Anforderungen an die Konstruktion, Prüfung und Kennzeichnung von elektrischen Geräten und Ex-Bauteilen fest, die für die Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen bestimmt sind.

    Sofern nicht durch eine der Normen geändert, die diese Norm ergänzen, gilt, dass dieser Norm entsprechende elektrische Geräte für die Verwendung in Bereichen bestimmt sind, in denen unter den nachfolgend aufgeführten Bedingungen des Normalklimas eine Explosionsgefährdung hervorgerufen wird:

    - Temperatur -20 °C bis +60 °C,

    - Druck 80 kPa (0,8 bar) bis 110 kPa (1,1 bar) und

    - Luft mit normalem Sauerstoffgehalt, üblicherweise 21 % (V/V).

    Die Verwendung elektrischer Geräte in Bereichen, in denen andere als die oben aufgeführten atmosphärischen Bedingungen herrschen, erfordert eine besondere Betrachtung und kann zusätzliche Bewertungen und Prüfungen erforderlich machen.

    Zuständig ist das K 241 "Schlagwetter- und explosionsgeschützte elektrische Betriebsmittel" der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE.


    Anwendungsbeginn

    Im März 2010 wurde die EN 60079-0:2009 herausgegeben. Die von CENELEC am 2009-06-01 angenommene EN 60079-0 gilt als DIN-Norm ab 2010-03-01.Daneben dürfen DIN EN 60079-0 (VDE 0170-1):2007-05 und DIN EN 61241-0 (VDE 0170-15-0):2007-07 noch bis 2012-06-01 angewendet werden.


    Änderungen

    Gegenüber DIN EN 60079-0 (VDE 0170-1):2007-05 und DIN EN 61241-0 (VDE 0170-15-0):2007-07 wurden folgende Änderungen vorgenommen:

    a) Anforderungen für staubexplosionsgefährdete Bereiche aus IEC 61241 0 übertragen;

    b) Die Kennzeichnung der Gruppe "II" ohne weitere Angabe wird durch die Angaben "IIA", "IIB" und "IIC" ersetzt, weil viele Gehäuseanforderungen eine Angabe der spezifischen Unterteilung erfordern;

    c) Staubgruppen definiert als Gruppe IIIA, IIIB und IIIC;

    d) Einführung von Grenzwerten für elektromagnetische und Ultraschallstrahlung;

    e) Restbestand für Elektrostatik-Anforderungen aus IEC 60079 26 übertragen;

    f) Einführung von Geräteschutzniveaus (EPL);

    g) Ersatz des Begriffes "Betriebsmittel" durch "Gerät" (wenn erforderlich).