Motor mit alter Ex-Kennzeichung als Neuteil einsetzbar?

  • Guten Tag liebe Community,


    Wir haben heute eine neue Pumpe vom Hersteller bekommen, diese hat auf dem Motor aber eine alte Kennzeichnung
    EX II 3 GD EEx nAII 123°C IP 55
    Dieser wurde unter der Norm EN50014 so gekennzeichnet vermute ich.
    Des weiteren kann Ich erkennen, dass der Motor laut Typenschild wohl schon am 30.6.2006 hergestellt wurde.
    Soweit ich das im Internet rauslesen konnte, darf ich nur noch Geräte mit der Kennzeichnung für die EN 60079 verwenden.


    Darf ich diesen also überhaupt so einsetzten?
    Oder muss ich vom Hersteller ein neues Typenschild bzw. neue Papiere für die Pumpe verlangen?
    Die Pumpe wurde vom Hersteller allerdings auf 2016 datiert. Ich weiß nur nicht ob dann auch geprüft wurde ob dieser den Gültigen Normen und Regelungen entspricht.
    Das ganze wurde als Neu teil an uns verkauft und wir liefern diese an unseren Endkunden.
    Meine Befürchtung ist, dass aufgrund dessen, dass die Pumpe noch nie Inbetrieb genommen wurde und als Neu verkauft worden ist.
    Dass Wir Probleme bekommen wenn die Überprüfung der Anlage ansteht und die alte Kennzeichnung entdeckt wird.


    Hoffe Ihr könnt mir mit eurer Erfahrung weiterhelfen.


    MfG Moonshiner

  • Hallo Moonshiner,


    fangen wir mal ganz langsam an, es ist hier einiges zu tun und zu beachten....



    EX II 3 GD EEx nAII 123°C IP 55


    Dieses ist eine uralte Ex-Kennzeichnung für ein elektrisches Betriebsmittel zum Einsatz in der Zone 2. Einige Fragmente deuten auch auf die Zone 22, sind aber nicht eindeutig.


    Ich unterstelle mal, dass damit der Motor gemeint ist. Wie ist die Kennzeichnung des mechanischen Betriebsmittels, der eigentlichen Pumpe?


    Wenn es nicht genauer an dem Gerät vom Typenschild ablesbar ist, so muss es aber doch in der Betriebsanleitung stehen. Und wenn die Maschine neu angeschafft wurde, muss eine EG-Konformitätserklärung beigefügt sein.
    Diese beiden Dokumente müsstest Du mal hochladen.

  • Hallo Günter,


    diese Fragen haben sich mir auch aufgeworfen, daher habe Ich das beim Hersteller die Papiere beantragt, geliefert wurde nur die Pumpe.
    Der mechanische Pumpenteil besitzt keine EX Kennzeichnung, lediglich der Elektromotor hat eben diese veraltete Kennzeichnung auf dem Typenschild.
    Sobald ich vom Hersteller die Papiere habe, lade ich es hier hoch.


    MfG Moonshiner

  • Hallo Moonshiner,



    ... daher habe Ich das beim Hersteller die Papiere beantragt, geliefert wurde nur die Pumpe.


    Hoffentlich hast Du die Pumpe noch nicht bezahlt! Ohne BA (und Berücksichtigung der dort angegebenen Bedingungen) darfst Du die Maschine gar nicht in Betrieb nehmen...

  • Erstmal die Frage, ob denn die Pumpe auch in einem explosionsgefährdeten Bereich aufgestellt wird? Wenn ja, hat der Hersteller die Pumpe dafür angeboten, ist sie so bestellt und bestätigt worden? Wenn jeweils ja, hast du da wohl jemanden erwischt, der von Ex-Schutz nicht viel Ahnung hat. Und da hätte ich jetzt schon etwas Bauchschmerzen, denn wenn die Pumpe als Ganzes bzw. deren mechanischer Teil keine Ex-Kennzeichnung hat, du auch keine Konformitätserklärung hast, dann hat der Hersteller vermutlich auch keine Zündgefahrenbewertung gemacht, geschweige denn die Unterlagen (sofern Kategorie 2) bei einer benannten Stelle hinterlegt. Und wo wir gerade dabei sind: Was soll die Pumpe denn fördern? Wenn die Flüssigkeit brennbar ist, gibt es auch eine Zone innerhalb der Pumpe (mindestens Zone 2). Und ob das so einem Hersteller bekannt ist, dass auch für das Pumpeninnere die Zündgefahrenbewertung gilt, wage ich dann stark zu bezweifeln.
    Meine Eingangsfrage stelle ich deshalb, weil z.B. ein großer deutscher Chemiekonzern für gewisse Gewerke auch dann explosionsgeschützte elektrische Betriebsmittel (also auch Motore) fordert, wenn das Gerät selbst aber nicht in einem explosionsgefährdeten Bereich steht. Sofern es innerhalb dieses Werksbereichs Ex-Zonen gibt, wollen die generell für alle Maschinen Ex-Motore haben. Der Grund ist ganz einfach die Lagerhaltung. Man will einem Mitarbeiter, der z.B. einen Motor tauschen muss, nicht die Verantwortung auferlegen, dann auch noch prüfen zu müssen, ob ein Ex-Motor verbaut werden muss oder nicht.


    Was das andere Thema (alte Ex-Kennzeichnung des Motors) angeht, bin ich mir nicht sicher. Abgesehen davon, dass ich einen 10 Jahre alten Motor nicht akzeptieren würde, dürfte er vermutlich verbaut werden, weil der Pumpenhersteller nicht Motorhersteller ist. Wenn der Pumpenhersteller den Motor an Lager hatte, erfolgte das offizielle Inverkehrbringen durch den Motorhersteller möglicherweise noch zu einem Zeitpunkt, als die Ex-Kennzeichnung noch zulässig war. Dann wäre der Motor zumindest nicht widerrechtlich verbaut.

  • Moin Corbit,


    das ganz ist noch verzwickter als du denkst.
    Die Pumpe fördert im Grunde eine Art Maische, mit 10% Alkohol. Darum muss im inneren eigentlich kein Ex sein.
    Allerdings steht die Pumpe in Zweifelsfall nahe an einer Maschine(im selben Raum), die aus der Maische einen Reineren Alkohol erzeugt.
    Dann ist der Ex-Schutz gefragt. Jetzt kommt noch dazu das unser Kunde der diese Pumpe erhält in Mexiko sitzt. Wir sind uns da nicht ganz einig in wie weit die Herren dort den Ex-Schutz prüfen.
    Die Pumpe wurde als Ex- geschützt für Gas Zone 2 bestellt. Habe leider noch nichts weiteres vom Hersteller gehört da ich geschäftlich in Schweden war und dort wenig Zeit hatte.


    Aber wie du auch schon geschrieben hast, stört mich das Alter des Motors gehörig.
    Wenn dieser in 5 Jahren Probleme machen sollte, dann habe ich womöglich auch noch Probleme Ersatzteile für ein 15 Jahre altes Teil zu bekommen.


    Zu deinem Text am Ende habe ich noch eine Frage. Wenn dieser Konzern generell Ex-Geschützte Motoren einsetzt zwecks Verwechslungsgefahr.
    Wie handhabt man das dort, wenn der Motor als Ex gekennzeichnet in einem Nicht-Ex -bereich eingesetzt wird? Kenneichung entfernen? Oder macht das nichts aus?
    So etwas könnte in meinen Augen auch zu Verunsicherung führen.


    Vielen Dank für eure hilfreichen Antworten.
    Wirklich sein super Forum hier.
    Und endlich Leute die praktische Ahnung und Erfahrung mit Ex-Schutz haben.


    Mit freundlichen Grüßen
    Moonshiner.


  • Aber wie du auch schon geschrieben hast, stört mich das Alter des Motors gehörig.
    Wenn dieser in 5 Jahren Probleme machen sollte, dann habe ich womöglich auch noch Probleme Ersatzteile für ein 15 Jahre altes Teil zu bekommen.


    Aus meiner Sicht ist es eher selten, dass ein Hersteller eine so alte Maschine noch als "neu" in den Verkehr bringt. Ohne weitere Details zu kennen, würde ich schon etwas zweifeln, ob denn die Lager noch für die vorgesehene Lebensdauer ausreichen....
    Zwar hat die Maschine nicht gedreht, aber das Lagerfett verändert sich auch mit der Zeit, allein durch die umgebende Atmosphäre - die Luftfeuchtigkeit nicht vergessen. Auch wenn es extrem selten ist, in so einem Fall würde ich mir den Lagerwechsel oder den "Neuzustand" der Lager bestätigen lassen.

  • Hallo Günter,


    Zitat

    Zwar hat die Maschine nicht gedreht, aber das Lagerfett verändert sich auch mit der Zeit, allein durch die umgebende Atmosphäre


    das ist genau meine Befürchtung bei solch einem Motor. Dazu kommt eventuell noch Korossion durch die lange Lagerzeit.


    Zumal auch mein Kunde Typenschilder lesen kann und wenn der sieht dass der Motor 10 Jahre alt ist fragt er sicher auch was wir Ihm für Ladenhüter verkaufen.
    Bin mal gespannt auf die Reaktionen. Denke dass ich nächste Woche mehr Info´s bekomme.


    MfG Moonshiner

  • Hallo Moonshiner,


    da ich die beiden letzten Wochen außer Landes war, etwas verspätet meine Antwort zu deiner Frage "Wenn dieser Konzern generell Ex-Geschützte Motoren einsetzt zwecks Verwechslungsgefahr. Wie handhabt man das dort, wenn der Motor als Ex gekennzeichnet in einem Nicht-Ex -bereich eingesetzt wird? Kenneichung entfernen? Oder macht das nichts aus?" Nein, die entfernen die Kennzeichnung nicht. Alle in solchen Bereichen verbauten Motoren sind generell als Ex-Motoren gekennzeichnet. Da gibt es dann keine Verwechslungsgefahr. Ggf. ist der Motor dann halt "überdimensioniert" bzgl. der Anforderungen, aber das ist ja nicht falsch oder verboten.


    Nochmal zurück zu deinem Fall. Die Pumpe soll nach Mexiko? Wer bringt sie dort offiziell in Verkehr, das heißt, wer führt sie ein? Derjenige unterliegt dann auch ganz offiziell der mexikanischen Produkthaftung, die unter Garantie hier kein Mensch kennt. Normalerweise ist so was für Unternehmen hier nie ein Problem (juristisch), da üblicherweise nicht inklusive Verzollung vor Ort verkauft wird. "Inverkehrbringer" ist somit in der Regel der Handelspartner im Drittland. Trotzdem sollte man das nie ganz vergessen. Mexiko dürfte auch eher die US amerikaníschen Ex-Standards übernommen haben als unsere europäischen.

  • Moin Corbit,


    danke für deine Antwort. Wenn wie du schreibst, natürlich nur Ex-geschützte Motoren verwendet werden, erübrigt sich das Verwechslungsproblem.


    Wir liefern diese Pumpe an unseren Endkunden. So ist es zumindest abgemacht. Bei solchen Ländern weiß man nie wer da noch irgendwie drin steckt.
    Daher würden Wir die Pumpe einführen? Ich denke aber dass das Ganze sich sowieso erledigt hat.
    Bei meinen Gesprächen mit Herstellern von Motoren haben mich diese auf die IE3 Norm für Wicklungen der Motoren aufmerksam gemacht.
    Diese gelten für das Einführen der Motoren von 0.75-373Kw ab 1.6.2016.
    Da ich schwer davon ausgehe, dass ein Motor von 2006 dies nicht erfüllt, ist eine Lieferung sowieso ausgeschlossen für mich.


    MfG
    Moonshiner

  • Noch ein kleiner Beitrag...
    Wir fertigen auch spezial Motoren für eine besondere Anwendung die alle auch durchgehend eine ATEX Kennzeichnung haben. Soweit ist das unproblematisch, prüfen und sehr aufpassen muss man nur wenn so ein Motor aus einem nicht ATEX Bereich in einen ATEX Bereich wandert... manchmal wurden dann halt doch Veränderungen durchgeführt :( Zu den Normen in MEX: Ich habe in MEX nach US (UL / FPBA / OSHA) und Europa Normen geliefert (DIN /ISO) das kommt auf den Endkunden an. Die Forderung nach IE3 Motoren hat Einschränkungen (FU Betrieb besondere Anwendung usw...). Also... viel Erfolg :)

  • Hallo Moonshiner,


    die IE3 Regelung ab 0.75 kW gilt meines Wissens erst ab 01.01.2017. Bis dahin beginnt IE3 erst ab 7.5 kW, sofern sich da nicht was geändert hat. Und Ex-Motoren dürften meines Wissens weiterhin von der Energieeffizienzgeschichte ausgenommen sein. Von daher wäre das alles also nicht das Problem.


    Gruß


    Corbit

  • Hallo Corbit,


    dieses Datum hat mir unser Hersteller für Rührer usw. genannt. Kann also auch falsch sein.


    Als Update zum Thema:
    Der Hersteller der Pumpe hat uns nun ein Zertifikat erstellt für diese Pumpe samt Motor, welches besagt, dass die Pumpe allem jetzt aktuellen entspricht usw.
    Bescheinigt also die Pumpe als Neu, trotz Typenschild von 2006. Etwas unseriös wie ich finde. Oder ist das die gängige Praxis um Kosten zu sparen?
    Hatte einen solchen Fall noch nie in dieser Art.


    MfG Michael

  • DAS Zertifikat würde ich jetzt echt gerne mal sehen. Ich wette, es strotzt so vor Fehlern. Aber poste es hier nicht. Ich denke, Hersteller-Bashing gehört hier nicht her, zumindest nicht, wenn Namen genannt werden. Du hast absolut Recht, unseriös ist das in jedem Fall. Und ja, vermutlich hat man es gemacht, um Kosten zu sparen, also die Pumpe nicht zurücknehmen zu müssen. Kannst Du Dich auf das Zertifikat rechtlich verlassen? Im Prinzip ja, zumindest sofern es nicht offensichtlich falsch ist. Lies es Dir also genau durch. Wenn Du Dir unsicher bist, poste es hier, aber lösche Namen und Anschrift des Herstellers.

  • Na ja, Bauchschmerzen hätte ich schon ein wenig, wobei du wohl auf der sicheren Seite bist. Es wird die Konformität mit der neuen ATEX-Richtlinie bestätigt. Das ist im Prinzip schon mal gut.
    Gültig ist die aber erst seit dem 20.04.


    Wenn du die Pumpe vorher bekommen hast, dürfte die 2014/34/EU noch gar nicht herangezogen worden sein (formaljuristischer Fehler).


    Von den angezogenen harmonisierten Normen bezieht sich keine (in Worten KEINE) auf den Explosionsschutz. Das sind alles Normen der Maschinenrichtlinie bzw. der EMV. Die kpl. Reihe der EN 13463, die sich mit dem mechanischen Explosionsschutz beschäftigt, fehlt komplett.
    Die haben einfach ihre normale Konformitätserklärung nach EG Maschinenrichtlinie genommen und sie um die ATEX Richtlinie ergänzt (wahrscheinlich, damit du endlich Ruhe gibst).
    Nun ist aber die Angabe oder die Verwendung harmonisierter Normen keine Pflicht. Das ist wichtig zu wissen. Trotzdem zeigt es, dass die nicht wirklich Ahnung haben.


    Ob du da jetzt noch mal "gegenanstinken" solltest? Reden würde ich mit denen. Aber du bist vermutlich auf der sicheren Seite, falls was passieren sollte, was aber vermutlich mehr als unwahrscheinlich ist.
    Mal gucken, was andere hier noch dazu schreiben.

  • So eine Konformitätserklärung ist ja ganz schön. Damit hat man den Hersteller schon mal zumindest teilweise in der Haftung falls etwas passiert.


    Aber ichwürde in jedem Fall die zur Pumpe gehörende Betriebsanleitung anfordern.
    Denn wie soll man die Pumpe nur mit so einer Konformitätserklärung bestimmungsgemäß in Betrieb nehmen oder entscheiden ob diese für den vorgesehenen Einsatz geeignet ist. Ausserdem fordert die Richtline im Anhang II dass der Hersteller eine BA bereit stellen muss.


    In der BA müssten dann auch alle notwendigen Angaben zu finden sein. Darin sollten auch alle Normen mit ihren Ausgabedaten stehen. Siehe dazu EN 60079-0, Kapitel 30.
    Eventuell lässt sich mit Hilfe der BA ganz schnell entscheiden ob irgendwelche Bauchschmerzen berechtigt sind.

  • Die EG-KE hat so viele Fehler, dass ich sie hier im einzelnen gar nicht aufzählen möchte.


    Das was mindestens enthalten sein muss, sagt der Anhang X (der sich nicht wesentlich gegenüber der alten RL geändert hat), hier der Text aus der RL, ein paar Punkte habe ich rot angelegt:


    -------------------
    ANHANG X
    EU-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG (Nr. XXXX) ( 1 )
    1. Produktmodell/Produkt (Produkt-, Typen-, Chargen- oder Seriennummer):
    2. Name und Anschrift des Herstellers und gegebenenfalls seines Bevollmächtigten:
    3. Die alleinige Verantwortung für die Ausstellung dieser Konformitätserklärung trägt der Hersteller.
    4. Gegenstand der Erklärung (Bezeichnung des Produkts zwecks Rückverfolgbarkeit: nötigenfalls kann zur Identifizierung des Produkts ein Bild hinzugefügt werden.):
    5. Der oben beschriebene Gegenstand der Erklärung erfüllt die einschlägigen Harmonisierungsrechtsvorschriften der Union:
    6. Angabe der einschlägigen harmonisierten Normen oder der anderen technischen Spezifikationen, die der Konformitäts­erklärung zugrunde gelegt wurden:
    7. Gegebenenfalls: Die notifizierte Stelle ... (Name, Kennnummer) ... hat ... (Beschreibung ihrer Maßnahme) ... und folgende Bescheinigung ausgestellt:
    8. Zusatzangaben:
    - Unterzeichnet für und im Namen von:
    - (Ort und Datum der Ausstellung):
    - (Name, Funktion) (Unterschrift):
    -------------------------


    Nun ist die EG-KE der formelle Rahmen, Du musst unbedingt in die Betriebsanleitung sehen, ob und was dort enthalten ist...

  • "6. Angabe der einschlägigen harmonisierten Normen oder der anderen technischen Spezifikationen, die der Konformitäts­erklärung zugrunde gelegt wurden:"


    Ja, das ist richtig, das steht da. Nur ist man zur Anwendung von Normen und Spezifikationen nicht verpflichtet, z.B. wenn es keine auf das Produkt zutreffenden gibt. Das wollte ich zum Ausdruck bringen mit meiner Aussage, dass die Angabe der harmonisierten Normen keine Pflicht ist. War wahrscheinlich missverständlich.