Stoßenergie bei Vergütungsstahl

  • Danke liebe mitforisten für die Hilfe :heiss:


    ich habe noch eine Frage bezüglich ein ganz anderes Thema :jump:


    In den DIN EN 13663-1 Abschnitt 6.4.2.1 wird den Einsatz von Vergütungsstahl auf Vergütungsstahl als potentielle Zündquelle dargestellt. In den Abschnitt 6.4.2.2 (ersten Absatz) sollte man sich auf Werte in den Tabelle


    beruhen, die dann die max. Drehmomente festlegt. Diese Werte beziehen sich auf alle Werkstoffen ausgenommen Werkstoffe wie in 6.4.2.1 a).


    Also wenn ich so eine Kombination (Vergütungsstahl auf Vergütungsstahl) unter Staub Ex-Gemisch habe und der Drehmoment geringer ist als in der Tabelle angegeben Grenzwert, kann ich dann trotzdem dies als


    Aussagefähig berücksichtigen? um Zündgefahr auszuschließen. Die welle läuft unter 1 m/s :gruebel: :gruebel:


    Danke im voraus



    ADMIN-Edit
    Vom ursprünglichen Faden abgetrennt

  • Ich denke, Du liegst etwas falsch...


    Zunächst möchte ich nicht aus Normen zitieren, deren Verfallsdatum fast erreicht ist; ich nutze also die EN ISO 80079-36.


    Der 6.4.1 sagt folgendes:
    [attach=1,'none','2']


    Der 6.4.2.1 schließt Schleif- oder Reibungsprozesse aus!
    [attach=2,'none','2']


    Und der 6.4.3 fordert eine Einzelfallbetrachtung.
    [attach=3,'none','2']

  • Danke für die Antwort! :hallo:


    die Frage besteht immer noch auch wenn ich die falsche Norme zitiert habe (die neue Norm wurde bestellt). Es geht um Schläge zwischen 2 Vergütungsstähle als potentielle Zündquelle. In dem Fall schließen wir Reibung und Schleifen aus. Nur wie kriege ich es argumentiert, dass es so passt? Mit der Stoßenergie geht es um die Wirksamkeit der Zündquelle. Diese schließt aber nicht die Zündquelle als Möglichkeit aus. oder???


    Nur blöd gefragt, hat jemand schon Erfahrung gemacht, wo Vergütungsstahl auf Vergütungsstahl eingesetzt worden sind?


    besten Dank Günter für die Ausschnitte. :respekt:

  • Erfahrungen sind bestimmt vorhanden, aber die Versuche dazu kosten schnell eine fünf- oder sogar sechsstellige Zahl in Euros....


    Das war auch für mich der Grund, Dich auf die Basisaussagen zurückzuführen - und ohne praktische Versuche wirst Du kaum weiterkommen. Zumal auch beim Einsatz in der Zone 0 oder 20 zwangsläufig eine benannte Stelle mit ins Spiel kommt.
    Wie ich schon geschrieben habe, eine drehende Antriebswelle ohne eigene potentielle Zündquelle innerhalb einer Maschine kenne ich nicht.